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Unter dem Sammelbegriff Messing versteht man metallische Verbindungen aus Kupfer und Zink. Um weitere besonderere Eigenschaften des Werkstoffes Messing herzustellen, können neben Kupfer und Zink noch weitere Elemente wie Aluminium, Eisen, Mangan, Nickel, Silizium und Zinn hinzulegiert werden. Eine besondere Rolle nehmen die Messingsorten ein, die kleine Anteile von Blei enthalten. Sie spielen im Sanitärbereich eine bedeutende Rolle. Messing ist härter und fester als reines Kupfer. Es hat eine schöne goldene Farbe und ist verhältnismäßig teuer. Messing verwendet man zum Beispiel für Beschläge, Zierknöpfe, aber auch als Türgriffe und Türklopfer. Messing zu lackieren (beispielsweise mit einem Zapon-Lack), birgt ein großes Risiko in sich. Wird nämlich die Oberfläche, also die Lackschicht, verletzt - beispielsweise durch einen Ring oder einen anderen Gegenstand - beginnt das Messing sofort mit Sauerstoff zu reagieren (Oxydation). Als Endergebnis sind kleine und sehr feine schwarze Risse im Handlauf sichtbar. Andere Bauteile, wie Rosetten oder Stabelemente, können wiederum gut durch einen Lack geschützt werden. Unlackierte Messingbauteile gibt es brüniert und poliert. Auf der Abbildung sehen Sie einen brünierten Handgriff der Hans-Dieter Schröder GmbH.
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