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Mängelrüge

Eine Mängelrüge ist die formfreie Anzeige eines Baumangels, mit der der Auftraggeber (Bauherr) zu erkennen gibt, dass er einen Leistungsmangel gegenüber dem Unternehmer geltend macht und die sich daraus ergebenden Rechte wahrnehmen will. Während im Handelsgeschäft der Käufer unverzüglich nach Anlieferung der Ware einen eventuellen Mangel rügen muss, ist im Werkvertragsrecht und nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB Teil B) die Mängelrüge auch zu einem späteren Zeitpunkt, nämlich innerhalb der 2-jährigen (nach VOB Teil B) oder 5-jährigen (nach BGB) Gewährleistungsfrist möglich. Sind in einem Bauwerk versteckte Mängel vorhanden, die erst nach Ablauf der normalen Gewährleistungsfrist erkannt werden (können), beginnt die Gewährleistungsfrist unmittelbar nach bekanntwerden des Mangels, maximal innerhalb eines Zeitraums von 30 Jahren. Mängelrügen müssen schriftlich verfasst werden, wobei bei mehreren Mängeln eine Mängelliste beizufügen ist. Dem Handwerksbetrieb oder der Bauunternehmung muss in der Mängelrüge eine angemessene Frist gesetzt werden, innerhalb der die Mängel zu beseitigen sind. Geschieht dies nicht, sollte der Bauherr einen Fachanwalt für Baurecht hinzuziehen, der vor Gericht üblicherweise ein selbständiges Beweisverfahren beantragen wird.