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Zur schnelleren Trocknung innerhalb von 12 bis 24 Stunden werden dem Leinöl Trockenstoffe zugesetzt. Dies sind sogenannte Seifenverbindungen von Metallen mit organischen Säuren, die katalytisch eine Sauerstoffübertragung an das Öl bewirken. Die so entstandene Firnis wurde schon von den "alten Meistern" in der Malerei als Schutzfilm für Ölfarben
verwendet. Leinölfirnis hat eine imprägnierende, aber offenporige Wirkung bei der Behandlung von Hölzern, aber auch von Mauerwerk. Auch auf Putz kann Leinölfirnis aufgetragen werden, da es einen feuchtigkeitsregulierenden Film bildet. Leinölfirnis wird speziell bei der Holzbearbeitung immer mit Verdünnern vermischt. Ist das Holz im Außenbereich montiert, werden zwei bis drei Behandlungen - jeweils mit Zwischenschliff - erforderlich. Die Höhe der Verdünnung nimmt dabei von Anstrich zu Anstrich gemäß individueller Gebrauchsanleitung ab.
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