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Leichtbetonstein

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Die erhöhten Anforderungen der Energieeinsparverordnung verlangen ein hochdämmendes Mauerwerk. Das Geheimnis des Erfolgs ist die Luft, die eine hervorragende Wärmeschranke darstellt. Lufteinschlüsse werden bei Leichtbetonsteinen durch spezielle Leichtzuschläge wie z.B. Naturbims, Hüttenbims, Blähton oder Blähschiefer erreicht. Diese werden mit Wasser und Zement zu Leichtbetonsteinen verarbeitet. Ihre Wärmeleitung ist so gering, dass eine zusätzliche Dämmung nicht unbedingt erforderlich ist. Dadurch ist der Leichtbetonstein ein homogener und preiswerter Baustoff für den Mauerwerksbau, der durch die einfache Verarbeitung auch Arbeitszeit einspart. Leichtbetonmauerwerk kann im Bereich Schallschutz, Feuchteschutz und Brandschutz mit guten Werten überzeugen und ist als umweltverträglicher Baustoff einzuordnen. Leichtbetonsteine müssen immer verputzt oder verkleidet werden. Außen zum Schutz des Materials, innen aus optischen Gründen. Da Leichtbetonsteine eine geringe Kapillarität aufweisen, kann Regenwasser nachträglich nicht in die Steine eindringen. Diese Eigenschaft zahlt sich auch beim Verputzen aus, da dem Putz das Wasser nicht entzogen wird. Vornässen oder Vorbehandlung durch Spritzbewurf ist also nicht notwendig.

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Kärcher
 02.09.2010
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