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Lehmwickel

Besonders im 19. Jahrhundert weit verbreitete Verfüllung des Einschubs von Holzbalkendecken. Lehmwickel wurden aus minderwertigem Abfallholz, dass bei der Durchforstung massenweise anfällt, durch Aufspalten hergestellt, wobei die Rinde dran blieb. Auf der Baustelle wickelte man vorher in Lehmschlamm gebadetes langes Stroh als Wickel (oder Windel) um die Staken herum und baute sie in die Nuten zwischen die Deckenbalken eingeschoben als Einschubboden ein. Dabei abstehendes Material wurde beim Einbau der Wickel auf der Ober- und Unterseite an die zuvor eingebauten Wickel übergeschlagen und glatt gestrichen. Hierauf, auf den Einschubboden, kommt später dann der Strohlehm in die Deckenfelder.