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Legionellenschutz

Als Legionellenschutz werden Maßnahmen bei der Trinkwasserinstallation zum Schutz vor Legionellen verstanden. Eine Maßnahme zum Legionellenschutz ist die Hitze-Entkeimung. Hierbei wird das gesamte System regelmäßig mehr als 30 Minuten lang mit über 70° Celsius warmen Wasser durchgespült. Dabei wird das gesamte System von Bakterien befreit - allerdings nur kurzfristig. Die Entkeimung muss regelmäßig alle zwei bis drei Wochen wiederholt werden. Alternativ kann man mit der Kupfer-Silber-Ionisierung des Wassers dauerhaft Herr des Problems werden. Mit einer Elektrolyseeinheit wird das Wasser in geringen Mengen mit Kupfer- und Silberionen versetzt, die für die Legionellen, nicht aber für den Menschen schädlich sind. Die Elektrolysezellen müssen regelmässig entkalkt und überprüft werden. Bei einer zu hohen Konzentration der Ionen ist sonst eine Verfärbung des Wassers sowie der Sanitärkeramik denkbar. Für kleine Leitungssysteme ist auch die Behandlung des Wassers mit UV-Strahlen realisierbar. Die UV-Strahlen schädigen das Erbgut der Legionellen. Auch bei solchen Geräten ist eine regelmäßige Wartung Pflicht. Auch die Hyperchlorierung des Leitungssystems ist eine funktionierende Methode, um die lästigen und gefährlichen Bakterien zuverlässig loszuwerden. Allerdings hat dieses Verfahren einen entscheidenden Nachteil und das sind die Folgekosten. Da die Legionellen relativ unempfindlich auf Chlor reagieren, muss man den Chlor relativ hoch dosieren - und das führt zu einer starken Korrosion an den Rohren. Die Zahl der "Rohrbrüche" dürfte als Folge also ansteigen. Außerdem ist noch ein gesundheitliches Aspekt zu beachten: Durch die hohe Chlorierung steigt auch die Gefahr der Bildung von unerwünschten, krebserregenden Stoffen in Folge der Korrosion.