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Laube

Nicht exakt zu definierendes, an allen oder einigen Seiten offenes, leichtes, aber überdachtes Holzbauwerk, als Gartenlaube (so auch der Titel einer Massenzeitschrift des 19. Jahrhunderts) die bürgerliche Version eines Pavillions. Die Seitenteile der Holzkonstruktion sind oft mit Spalieren ausgestattet, so dass Kletterpflanzen die Lauben umwuchern können. Im Schweizerdeutschen wird unter einer Laube eine Arkade verstanden, also ein massives Bauwerk aus Stein. Unter einer Laube wird vielerorts allerdings auch ein Gartenhaus verstanden, also ein nach allen Seiten abgeschlossenes Bauwerk. Speziell bei Laubenpiepern (Schrebergartenbesitzern) ist die Laube weit mehr als ein Abstellplatz für Gartengeräte oder ein Unterstellplatz bei schlechtem Wetter. Oft ist sie komplett eingerichtet mit Ofen, Schlafplatz und Kochstelle. Das dauerhafte Wohnen ist allerdings laut Bundeskleingartengesetz nicht erlaubt. Dort heißt es: "Im Kleingarten ist eine Laube in einfacher Ausfertigung mit höchstens 24 Quadratmetern Grundfläche einschließlich überdachtem Freisitz zulässig; ...... Sie darf nach ihrer Beschaffenheit, insbesondere nach ihrer Ausstattung und Einrichtung nicht zum dauernden Wohnen geeignet sein." Das Verbot, die Laube zum dauernden Wohnen zu nutzen, schließt eine gelegentliche Übernachtung in der Laube, etwa am Wochenende oder in der Urlaubszeit nicht aus, soweit es die hygienischen Verhältnisse gestatten, ohne dass gegen geltende Umweltvorschriften bezüglich der Entsorgung von Fäkalien, Geschirrspülwasser usw. verstoßen wird.