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Kupferdach

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Ein Kuperdach wird meist als nicht tragende Metalldeckung hergestellt. In Form von Tafeln, Trapezblechen oder großen Scharen (Bändern) kommt das Kupfer auf eine vollflächige Schalung, meist aus Holz. Für ein dichtes Dach sorgen Stehfalze. Kupfer hat die stärkste Bruchdehnung von allen Baumetallen, das heißt es läßt sich am stärksten dehnen und verformen, bevor das Material bricht. Es eignet sich daher besonders bei komplizierten Anschlüssen, bei denen starke Verformungen erforderlich sind. Im Montagezustand ist Kupfer rot-metallisch glänzend. Durch Witterungseinflüsse bildet sich rasch eine Patinadeckschicht, so dass sich das geneigte Dach in einem hellgrünen bis blaugrünen Farbton zeigt. Bei senkrechten Flächen ist nicht mit einer Grünfärbung zu rechnen, sondern mit einer tiefbraunen bis anthrazitgrauen Färbung der Patina. Diese Patina, im Volksmund fälschlicherweise Grünspan genannt, führt keineswegs zu einer Qualitätsminderung der Dacheindeckung, sondern bildet im Gegenteil eine Schutzschicht. Kupfer läßt sich durch Kanten, Falzen und Biegen bearbeiten. Auch besondere Umformarbeiten, wie beispielsweise das Treiben von Kupfer ist möglich. Kupfer wird daher gerne bei denkmalpflegerischen Arbeiten verwendet. Feste Verbindungen lassen sich durch Weichlöten, Hartlöten und Schweißen herstellen. Beim Hartlöten und Schweißen sind vorübergehende Farbveränderungen im Erwärmungsbereich jedoch nicht zu vermeiden.

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Kärcher
 26.05.2012
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