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Kreidung

Kreidung Bei der Bildung eines feinen Pulvers auf der Oberfläche des Anstrichfilms bei Bewitterung (siehe Foto von Paint Quality Institute) spricht man von Kreidung bzw. Farinage. Sie kann zu einem Verblassen der Farbe führen. Auch wenn ein gewisses Maß an Kreidung eine normale und sogar erwünschte Abnutzung eines Anstrichs ist, kann sich durch starkes Kreiden eine übermäßige Erosion des Anstrichfilms ergeben. Eine Ursache kann die Verwendung einer Farbe minderer Qualität mit hohem Füllstoffgehalt sein. Auch die Verwendung einer Innenfarbe im Außenbereich kann zu Kreidung führen. Um sie zu beseitigen, müssen zunächst möglichst alle Kreidungsrückstände entfernt werden. Dies geschieht mit einer hartborstigen Bürste (auf Mauerwerk mit einer Drahtbürste). Man kann zu diesem Zweck auch eine Hochdruckreiniger verwenden. Nach dem Trocknen prüft man mit der Hand, ob immer noch Kreidungsrückstände vorhanden sind. Sind noch welche zu sehen, trägt man eine qualitativ hochwertige Kunstharz- oder Acrylat-Latexgrundierung (oder bei Mauerwerk einen vergleichbaren Sperrgrund) auf und überstreicht diese dann mit einer guten Reinacrylat-Außenfarbe. Ist wenig oder keine Kreide mehr festzustellen und die alte Farbe noch intakt, braucht keine Grundierung aufgetragen zu werden.