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Kratzprobe

Kratzprobe Die Kratzprobe ist Teil der Untergrundprüfung von Beton, bevor dieser verputzt werden soll. Zur Untergrundprüfung zählen optische Prüfung, Wischprobe, Kratzprobe, Benetzungsprobe, CM-Prüfung und Temperaturmessung. Die Kratzprobe erfolgt mit einem spitzen und harten Gegenstand wie Spachtel oder Kelle. Dabei festgestelltes Abplatzen, Abblättern oder Absanden erfordert Maßnahmen vor Beginn des Putzens. Maßnahmen: Die Betonoberfläche mit einem Stahlbesen kräftig abbürsten oder mit einer Stoßscharre abstoßen. Betonkontakt als Haftbrücke auftragen. In Sonderfällen kann auch Sandstrahlen notwendig sein.

Auch zur Prüfung der Haftfähigkeit von Altanstrichen wird die Kratzprobe eingesetzt. Nur ein einwandfrei haftender Altanstrich eignet sich als Anstrichgrun für eine darauf aufbauende Beschichtung. Lockere, zum Abplatzen neigende bzw. abkreidende Anstriche müssen entfernt werden. Überstreicht man Altbeschichtungen ungeprüft, kann die Beschichtung abplatzen. Um die Haftfähigkeit zu überprüfen, kratzt man mit einem Spachtel oder Messerklinge die Oberfläche an. Ergeben sich dabei Späne, die sich leicht zerbröseln lassen, ist die Altbeschichtung spröde und daher nicht mehr tragfähig. Sind die Abgeschälten Späne dagegen elastisch, kann der Altanstrich als Untergrund dienen.