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Das Kontraktorverfahren ist ein Verfahren zum Betonieren unter Wasser. Das Einbringen des Betons erfolgt durch ein Schüttrohr mit oben aufgesetztem Trichter, wobei das untere Ende stets unter der Frischbetonoberfläche verbleibt. Das Betonieren unter Wasser ist überall dort angebracht, wo das Trockenlegen von Baugruben technisch oder wirtschaftlich unvorteilhaft ist, z.B. bei der Herstellung von Brückenpfeilerfundamenten, Sohlplatten im Grundwasser gegründeter Gebäude, bei Kaimauern und Hafenanlagen, aber auch bei Ausführen von Großbohrpfählen o.ä. im Wasser. Unter Wasser betonierte Bauteile erfordern als seitliche Begrenzung dichte Schalungen wie beim Betonieren im Trockenen.
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