|
|
|
Bei einem Konglomerat handelt es sich um einen verfestigten Schotter. Die Vorkommen am deutschen Alpenrand nennt man Nagefluh, die entsprechenden aus Italien Ceppo. Beide weisen noch viel Hohlräume auf und werden von Unkundigen oft für Stampfbeton gehalten. Wenn die Hohlräume gut durch Calcit ausgeheilt sind, verfährt man mit den oft recht bunten Konglomeraten wie mit Kalkstein. Besonders ornamentive Sorten kommen aus Österreich, Italien, Bulgarien, Griechenland und Portugal. Konglomerate sind für Steinmetze und in der Bauwirtschaft brauchbar, wenn die einzelnen Trümmer fest im Verband sitzen und die Härte (Festigkeit) des Gesteins annähernd gleichartig ist. Eingelagerte Quarzitgerölle erschweren eine Bearbeitung. Die technische Beurteilung der Konglomerate ist ähnlich wie bei grobem Sandstein.
|
 |
| © Copyright by pw-Internet Solutions GmbH |
 |
|
|
|