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Die Kohlevergasung bezeichnet Verfahren zur Umwandlung von Kohle in Gas. Dazu sind hohe Temperaturen von 650 bis 2.000 Grad Celcius, Drücke bis 100 Bar sowie Vergasungsmittel wie Sauerstoff, Wasserdampf und Wasserstoff und gemahlene Kohle notwendig. Die Kohlenvergasung wurde in Deutschland großtechnisch durchgeführt, verlor aber aus wirtschaftlichen Gründen mit dem Vordringen von Erdöl und Erdgas an Bedeutung. In jüngster Zeit wird ihr jedoch wieder zunehmendes Interesse entgegengebracht.
Je nach Verfahren entsteht bei der Kohlevergasung Synthesegas mit verschiedenen Anteilen von Wasserstoff, Kohlenmonoxid und Methan.
Synthesegas dient als Ausgangssubstanz der chemischen Industrie. Aus Synthesegas können u.a. Methanol und höhere Kohlenwasserstoffe (z.B. Benzin) hergestellt werden. Synthesegas mit hohen Methananteilen findet als Erdgasersatz Verwendung.
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