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Klosterziegel ist ein Begriff mit zwei Bedeutungen. Es wird darunter ein einteiliger verfalzter Dachziegel mit der Optik einer Mönch und Nonne-Deckung verstanden (siehe Foto). Dank der Verfalzung garantiert der Klosterziegel auch bei geringeren Dachneigungen als bei Mönch- und Nonnen-Ziegeldach Regensicherheit bei mörtelloser Verlegung.
Aber auch ein Ziegelstein, wie er in Vorzeiten von den Mönchen selbst geformt und gebrannt wurde. Solche Klosterziegel werden auch heute noch hergestellt und insbesondere bei Restaurierung historischer Gebäude eingesetzt. Die Grundbestandteile entsprechen denen des herkömmlichen Ziegels: Ton, Lehm und Sand. Bei der Herstellung verwendet man jedoch den Handstrich, das heisst, der nasse Ton wird von Hand in Holzformen gestrichen, luftgetrocknet und mit Kohle im Ringofen gebrannt.
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