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Kesselstein ist ein geläufiger Begriff für Inkrustationen in Heizkesseln, an den Heizstäben von Geschirrspülern, Waschmaschinen und an den Heizelementen von Boilern. Das Wort Kesselstein ist so alt wie die Dampfmaschine, mit der früher Lokomotiven und Schiffe betrieben wurden. Kesselstein entsteht, weil die sog. freie Kohlensäure das Wasser auf dem Weg durch Gestein und Boden dazu veranlasst, Kalziumkarbonat aufzunehmen. Die Entstehung der freien Kohlensäure wird übrigens durch die CO2-Belastung der Luft gefördert. Infolge eines chemischen Prozesses entweicht bei Bewegung und Erhitzung des Wassers das Kohlendioxyd und der gelöste Kalk kristallisiert aus. Das Endprodukt dieses Prozesses ist Kesselstein. Laienhaft wird auch von einer "Verkalkung" gesprochen. Die Hausfrau rückt dem Kesselstein mit Essig zu Leibe, das sie in die Kaffeemaschine gibt. Die Industrie bietet jedoch auch Kesselsteinlösemitel insbesondere für den Einsatz in Heizkesseln an.
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