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Kehlblech

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Ein Kehlblech überdeckt die Kehle, die beim Aufeinandertreffen zweier innengeneigter Dachflächen entsteht. Es hat die Aufgabe, das abfließende Regenwasser zur Dachrinne abzuleiten. Der Dachdecker muss beim Anbringen des Kehlblechs darauf achten, dass dieses dicht an die Dacheindeckung angeschlossen wird. Ansonsten besteht die Gefahr, dass Regenwasser unter das Kehlblech läuft. Häufig werden Kehlbleche verwendet, die keine besondere Unterkonstruktion erfordern. Dabei hat die mit Steg versehene, sogenannte den Vorteil, dass auch bei unterschiedlich steilen Dachflächen kein Niederschlagswasser über das Kehlblech hinweg unter die Dachfläche strömt. Kehlbleche bei größeren Dachflächen und bei Kehlneigungen unter 7 Grad sind vertieft anzuordnen. Man nennt diese auch Kehlrinnen. Sie erfordern eine aufwendigere Unterkonstruktion. Kehlbleche sollen flächig auf einer Schalung aufliegen. Die Befestigung erfolgt seitlich durch Hafte. Kehlbleche gibt es aus Kupfer, Titanzink, verzinktem Stahl, Edelstahl oder auch farbbeschichtetem Aluminium.

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Kärcher
 26.05.2012
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