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Kappendecke

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Als Kappendecke bezeichnet man eine Deckenkonstruktion, die aus mehreren nebeneinander gereihten Teilstücken von einfachen, relativ flach geformten Gewölbestücken besteht. Sie wurde seit den 1930er Jahren weitgehend von Decken aus Beton verdrängt. Bei einer Kappendecke bilden zwei parallele Stahlträger das Auflager für die Gewölbestücke. Auch ausgemusterte Eisenbahnschienen kamen gelegentlich zum Einsatz. Dazwischen sind die Gewölbe aus Ziegelsteinen. Die Höhe der Wölbung, die als "Kappen" bezeichnet werden, beträgt üblicherweise weniger als 15 % der Breite. Verwendet wurden die Decken in der Landwirtschaft bei Ställen oder Scheunen, als Kellerdecke bei feuchter Umgebung, wo eine Holzbalkendecke verrotten würde oder auch bei Fabriketagen, weil sie eine höhere Belastung aushalten konnten. Kappendecken werden auch als "Preußische Kappe" oder "Berliner Gewölbe" bezeichnet.

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Kärcher
 26.05.2012
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