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Kalkmörtel

Kalkmörtel wird der Mörtelgruppe I zugeordnet und enthält nur (gebrannten) Kalk als Bindemittel. Kalkmörtel ist weniger druckfest als andere Wassermörtel (z. B. die zementgebundenen Mörtel) und eignet sich daher nur dort zum Mauern, wo keine hohe Druckfestigkeit erwartet wird. Kalkmörtel (ohne Zementzusatz) wirken jedoch gut feuchtigkeitsregulierend und können daher für Innenputze eingesetzt werden. Nicht zulässig ist Kalkmörtel wegen der verminderten Druckfestigkeit bei mehr als zwei Vollgeschossen und bei Wanddicken unter 24 cm. Ebenfalls nicht zulässig ist dieser Mörtel beim Mauern von Außenschalen und Kellermauerwerk. Kalkmörtel wurden bereits im 12.Jahrtausend v.Chr. in Palästina verwendet. Seit Mitte des 18.Jhs. n.Chr. wird hydraulischer Kalk eingesetzt. Das Mischungsverhältnis von Kalkmörtel beträgt 3 Teile Sand und 1 Teil Kalkhydrat. Anstelle von Kalkhydrat kann auch Kalkteig oder hydraulischer Kalk verwendet werden. Bei der Verwendung von Kalkteig erhöht sich der Sandanteil auf 4 Raumteile.