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Japansäge

Ein Japansäge zählt zu den traditionellen Sägen für Holzarbeiten, die nur auf Zug arbeiten (Zugsägen). Japansägen sind relativ teuer, die Sägeblätter aus Edelstahl haben unterschiedliche Formen. Die japanische Säge wird immer häufiger im Austausch für die klassische Feinsäge eingesetzt. Durch die spezielle Zahngeometrie liefert die Säge eine hervorragende Schnittqualität und schmale Schnittfugen. Japanische Handsägen hören auf solche Namen wie Ryoba, Kataba, Dozuki (bzw. Douzuki) oder Kariwaku. Die Ryoba eignet sich für tiefe Quer- und Längsschnitte und ist eine zweiseitig verzahnte Säge. Sie besitzt auf der einen Seite eine Trapezverzahnung und auf der anderen Seite eine Dreiecksverzahnung. Die Ryoba ist daher die gebräuchlichste und vielseitigste japanische Säge. Die Dozuki ist eine einseitig verzahnte Säge mit einer Verstärkung am Rücken, die das Blatt versteift und die Führung erleichtert. Das Blatt kann extrem dünn ausgeführt werden, erlaubt jedoch keine tiefen Schnitt. Die Dozuki wird daher für kleinere Arbeiten und Einschnitte verwendet. Auch extrem präzise Holzverbindungen lassen sich mit dieser Säge herstellen. Die Kataba ist ebenfalls nur einseitig verzahnt, besitzt allerdings keinen Rücken, sondern häufig einen Pistolengriff. Sie wird zum Ablängen und für tiefe Schnitte verwendet und ermöglicht ein ermüdungsfreies Sägen auf Zug. Die Kariwaku schließlich ist eine japanische Zimmermannssäge. Sie besitzt eine doppelte Verzahnung ohne Rücken und eignet sich für tiefe und lange Schnitte, bevorzugt quer und diagonal zur Holzfaser.