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Isolierfarbe ist die im allgemeinen Sprachgebrauch des Malerhandwerks übliche Bezeichnung für spezielle Grundbeschichtungsstoffe, die schädliche Einwirkungen eines Substrates auf die nachfolgende Beschichtung verhindern oder ein Durchschlagen löslicher Stoffe unterbinden sollen. Der korrekte, genormte Begriff lautet Absperrmittel. Um Verwechslungen mit Elektroisolierstoffen oder Schall- und Wärmedämmstoffen auszuschließen, ist die ebenfalls noch gebräuchliche Bezeichnung „Isoliermittel" zu vermeiden.
Es gibt lösemittelhaltige und wasserverdünnbare Absperrmittel für die verschiedensten Arten von Verunreinigungen, wobei Nikotinablagerungen und getrocknete Wasserflecken (von vorhergehenden partiellen Durchfeuchtungen) den größten Anteil ausmachen, neben Rußverschmutzungen, Teerflecken, Verfärbungen durch Holzinhaltsstoffe und Wandschmierereien mit Kugelschreibern, Filzstiften oder anderen Malmaterialien.
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