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Unter Intarsien ist eine Einlegearbeit zu verstehen, bei der kleine einfarbige oder mehrfarbige Holzteile - meistens Furniere - zu einem Bildnis oder zu dekorativen Ornamenten zusammengefügt und in eine Trägerplatte eingefügt werden. Das Herstellen von Intarsien erfordert vom ausführenden Kunsttischler erhebliches Geschick. Sein Handwerk stand in den vergangenen Jahrhunderten in hoher Blüte, von der noch zahlreiche antike Möbelstücke, aber auch Wandverkleidungen Zeugnis ablegen. Auf die Restaurierung solcher Intarsienarbeiten haben sich inzwischen einige dutzend Werkstätten verlegt. Darüber hinaus arbeiten aber auch moderne Künstler an zeigemäßen Intarsienbildern. Das Foto zeigt eine 103 x 103 cm große Arbeit aus Mooreiche, Limba und Nussbaum (amerikanisch). Neben Holzplättchen bzw. Furnieren können auch Plättchen aus Messing, Silber, Perlmutt, Elfenbein oder Naturstein in die Trägerplatte eingelegt werden. Weiche Gesteine wie z. B. der Speckstein eignen sich für die Anfertigung von Intarsien in Gebrauchsgegenständen wie z.B. Boxen oder Schatullen. Intarsien werden aus Marmor oder anderen Natursteinen werden in Fußböden aus demselben Material eingelegt. Intarsienparkett findet man sowohl in alten Schlössern und Villen, als auch in Bauten unserer Zeit.
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