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Die klassische Sauna hat seit den späten 90-er Jahren Konkurrenz bekommen durch Infrarot-Wärmekabinen. Bei geringem Platzbedarf ab etwa 110 x 110 cm bringt sie den Nutzern Tiefenwärme durch infrarote Strahlung, die der Sonnenstrahlung weitgehend entspricht, jedoch ohne Abgabe der schädlichen UV-Strahlen. Zur Inbetriebnahme bedarf es nur eines normalen 230 V-Stromanschlusses, also der üblichen Steckdose. Die Infrarotstrahlen werden über Keramikplatten oder Folien abgegeben. Die Platten werden an verschiedenen Stellen der Kabine installiert, die Folien hinter der Kabinen-Innenwand eingebaut. Die verwendeten Hölzer sind hauptsächlich Abachi, Polarfichte und Red Zeder. Die Temperatur liegt in einem den Organismus schonenden Bereich, nämlich zwischen 45 und 60°. Infrarotstrahlen lindern Beschwerden der verschiedensten Art und sollen auch dazu beitragen, im Körper abgespeicherte Gifte wie etwa Pestizide abzubauen.
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