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Ein Hydrant ist eine Zapfstelle im öffentlichen Wasserversorgungsnetz zur Entnahme von z. B. Löschwasser. Er dient aber auch zur Spülung, Entlüftung und Entspannung der Rohrleitung, sowie zur Errichtung von Notverbindungen mittels Schläuchen. Man unterscheidet Überflur- und Unterflurhydranten. Der Überflurhydrant ist oberirdisch fest installiert und hat mehrere Abgänge mit genormten Kupplungen unterschiedlicher Größe. Zur Entnahme größerer Wassermengen (zum Beispiel in der Industrie) wird der größere Abgang verwendet, für Feuerwehrschläuche reichen kleinere Abgänge aus. Unterflurhydranten befinden sich unterhalb einer Hydrantenkappe, die plan in die Straße eingebaut wird. Der Deckel der Hydrantenkappe wird mit dem Schieberschlüssel ausgehoben und zur Seite geschwenkt, wodurch der Hydrantenfuss zugänglich wird. Der Unterflurhydrant ermöglicht den Anschluss eines Standrohres. Unterflurhydranten haben den Nachteil, dass sie von Kraftfahrzeugen zugeparkt werden können oder auch durch Schnee oder Eis verfroren und somit oft nicht benutzbar sind.
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