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Holzlauge

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Massivholzmöbel, insbesondere aber auch Hobeldielen oder Schlossdielen, erhalten durch die Behandlung mit einer Holzlauge, die herstellerseits leicht pigmentiert ist, eine hellere Optik. Für Laubhölzer bzw. Nadelhölzer werden Holzlaugen angeboten, die sich in der chemischen Zusammensetzung unterscheiden. Dementsprechend wird unterschieden zwischen Hartholzlauge und Weichholzlauge. Die wesentlichen Bestandteile einer Holzlauge sind natürlichen Ursprungs, der Hauptbestandteil ist sowieso Wasser. Holzlauge darf nur auf sehr sauberes, trockenes Holz aufgetragen werden - und zwar mit Nylonpinsel in Längsrichtung des Holzes. Dringend empfohlen wird von allen Herstellern, einen Probeanstrich zu machen. Nach dem Trocknen kann die Behandlung wiederholt werden, um einen noch höheren Bleicheffekt zu erzielen. Gelaugtes Holz kann bei mäßiger Beanspruchnung mit einer Holzseife nachbehandelt werden, bei stärkerer Beanspruchung ist das Auftragen eines Holzöls empfehlenswert.

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Kärcher
 26.05.2012
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