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Mit einem Holzfeuchte-Messgerät wird die Holzfeuchte von Laminat, Balken, Furnieren, Fensterrahmen oder Waldholz ermittelt. Es gibt mehrere Methoden, die Holzfeuchte zu messen, die einen erfolgen zerstörungsfrei, die anderen sind mit Zerstörung verbunden. Beim zerstörungsfreien Messen muss man das spezifische Gewicht des zu untersuchenden Produkts eingeben. Das Gerät wird auf das Material aufgesetzt und mittels eines Sensors wird die absolute Feuchtigkeit ermittelt. Die Bedienung ist relativ einfach und die Ermittlung der Holzfeuchte geht schnell, doch es muss, wie gesagt, das spezifische Gewicht des Holzes bekannt sein. Am genauesten läßt sich die Holzfeuchte mit der Darrprobe ermitteln. Wie der Name bereits sagt, muss dabei eine Probe entnommen werden, das Verfahren ist nicht zerstörungsfrei. Auch mit Nadeln läßt sich die Holzfeuchte ermitteln. Zwei Messelektroden werden in das Holz eingetrieben. Nach dem Eintreiben wird von den Messgeräten sofort der ermittelte Messwert angezeigt. Gemessen wird dabei der elektrische Widerstand, der sich im Holz einstellt, bei einer bestimmten Feuchte und Holztemperatur. Ungleiche Feuchteverteilung im Meßgut, Klebstofffugen, Oberflächenbehandlungen oder schlechter Kontakt der Elektroden können bei dieser Methode allerdings zu Fehlmessungen führen.
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