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Holzfeuchte

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Die Holzfeuchte gibt an, wieviel Wasser im Holz vorhanden ist. Errechnet wird die Holzfeuchte aus dem Unterschied zwischen Nass- und Darrgewicht (Trockengewicht). Angeben wird sie in Prozent. Bei frisch geschlagenem Holz beträgt die Feuchtigkeit zwischen 40% und 60%. Für die weitere Verwendung muss das Holz einer natürlichen oder technischen Trocknung unterzogen werden. Die Holzfeuchte sollte beim Einbau in etwa der Ausgleichsfeuchte entsprechen. Parkett sollte beispielsweise mit einer Holzfeuchte von 9% eingebaut, sichtbare Balken mit einer Holzfeuchte von 15% eingebaut werden. Bauschnittholz darf höchstens eine Feuchte von 20% besitzen, es sei denn, es wird in Konstruktionen eingesetzt, in denen es ungehindert nachtrocknen kann und deren Bauteile nicht empfindlich gegenüber den hierbei auftretenden Verformungen sind. In diesem Fall darf das Holz mit einer Holzfeuchte bis 30% eingebaut werden. Da Holz, wie erläutert, mit einer bestimmten Holzfeuchte verarbeitet werden muss, ist es wichtig, diese vorher genau zu bestimmen. Dies erfolgt mit dem Holzfeuchtemesser.

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Kärcher
 26.05.2012
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