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Holzfaserplatten werden aus verholzten Fasern mit oder ohne Bindemittelzusatz hergestellt. Neben den Bindemitteln können Holzfaserplatten, wie die Holzspanplatten, Zusätze zum Erreichen bestimmter Eigenschaften erhalten. Holzfaserplatten werden hauptsächlich nach dem Härtegrad (Festigkeit) und der Oberflächenbeschaffenheit unterschieden. Harte und mittelharte Holzfaserplatten (HFH- und HFM-Platten) nach DIN 68754 können in der Tafelbauart als mittragende Beplankung tragender und aussteifender Elemente eingesetzt werden. Sie finden im Baubereich Verwendung bei Innen- und Außenwänden, Dächern, Bekleidungen, Fußböden. Weiterhin gibt es noch nichttragende Holzfaserplatten. Dies sind zum Beispiel poröse Holzfaserplatten (HFD-Platten), die zur Isolierung und Dämmung eingesetzt werden (siehe Holzfaser-Dämmplatte. Auch kunststoffbeschichtete dekorative Holzfaserplatten (KH-Platten) zählen zu den nichttragenden Holzfaserplatten. Diese harten Holzfaserplatten sind mit Trägerbahnen beschichtet, die mit härtbaren Kunststoffen imprägniert und unter Wärmeeinwirkung aufgepresst sind.
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