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Holzbalkendecke

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Holzbalkendecken sind Geschossdecken, deren tragende Elemente, die Balken, aus Holz sind. Neben der Holzbalkendecke aus Vollholz oder Konstruktionsvollholz werden auch Balkendecken aus Brettschichtholz, Furnierschichtholz oder Furnierstreifenholz hergestellt. Die Balken liegen auf den Außenwänden und den tragenden Innenwänden auf, eventuell auch auf speziellen Kragsteinen, die aus der Wand innen hervorragen. Der Abstand der Balken ist sehr unterschiedlich. In Wohngebäuden reichen sie üblicherweise von 0,50 m bis 1,20 m, wobei jüngere Gebäude tendenziell geringere Abstände haben. Den oberen Abschluss, also die begehbare Fläche der Holzbalkendecke, bilden in der Regel die Dielen. Zudem sind verschiedene Estricharten vom Trockenestrich über Zementestrich und Gussasphaltestrich bis hin zum Magnesiaestrich und Anhydrit-Estrich möglich. Zur Schall- und Wärmedämmung müssen bei Holzbalkendecken einige Maßnahmen ergriffen werden. Bei älteren Holzbalkendecken besteht die Füllung entweder aus Hochofenschlacke oder Sand, der auf einen so genannten Blindboden aus Holzbrettern liegt. Dieser Aufbau wird auch als Fehlboden bezeichnet. Andere Arten der Füllung sind Formelemente aus Gips oder gebranntem Ton. Moderne oder modernisierte Decken haben zusätzlich eine Dämmung z.B. aus Mineralwolle. Auch Perlite findet als Ausgleichsschüttung unter Trockenestrich seinen Einsatz. Holzbalken bleiben von unten entweder sichtbar (wie auf der Abbildung), oder es wird eine Verkleidung angebracht. Hierfür eignen sich besonders Gipsbauplatten oder Holzpaneele. Ältere und nicht mehr gebräuchliche Arten von Holzbalkendecke sind die Kreuzstakendecke und die Windelbodendecke.

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Kärcher
 26.05.2012
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