|
|
|
Die Zähne von Raspeln und Feilen werden als Hieb bezeichnet. Bei Raspeln unterscheidet man, je nach Zahl der Hiebe drei Hiebnummern, 1,2 und 3. Hiebzahl ist die Anzahl der Einhiebe je Quadratzentimeter Raspelfläche. Mit steigender Hiebnummer bei gleicher Raspellänge nimmt die Feinheit der Raspel zu. Mit zunehmender Raspellänge wird jedoch bei gleicher Hiebnummer der Hieb gröber. Deshalb bedeutet die höhere Hiebnummer nicht immer eine größere Feinheit des Hiebes.
Im Gegensatz zu den einzeln stehenden Raspelhieben der Raspeln haben Feilen mehr oder weniger zusammenhängende Zahnreihen. Sie werden entweder gehauen oder gefräst. Feilen mit gehauenen Zähnen wirken schabend, solche mit gefrästen Zähnen mit Spanbrechern schneidend. Es gibt ein- und zweihiebige Feilen. Bei Feilen mit Einhieb liegen die Hiebe parallel zueinander. Bei Feilen mit "Zweihieb" liegen die Hiebe kreuzförmig aufeinander, man spricht dann von einem Kreuzhieb. Der Begriff des Hiebes stammt aus der Feilen- und Raspelfertigung. In den noch zäh-weichen Stahlrohling werden durch maschinell geführte Spitzmeißel Vertiefungen in das Metall "gehauen".
Die Fachleute kennen dabei die Unterscheidungen Schweizer Hieb und deutscher Hieb.
|
 |
| © Copyright by pw-Internet Solutions GmbH |
 |
|
|
|