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Heizungsrohr

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Das heiße Wasser bzw. bei einer Fußbodenheizung das warme Wasser wird über Heizungsrohre vom Heizkessel zu den Heizkörpern transportiert, und zwar in einem Einrohrsystem oder Zweirohrsystem. Heizungsrohre bestehen aus Stahl oder Edelstahl, vor allem aber aus Kupfer oder aus Kunststoff, z. B. aus Polybuten (PB) oder aus vernetztem Polyethylen (PE-X). Ferner werden verstärkt auch seit den 90-er Jahren Verbundrohre eingesetzt. Damit auf dem Weg zu den Heizkörpern keine Wärme verschleudert wird, müssen Heiztungsrohre isoliert werden. Dabei regelt sich die Dicke der Dämmschicht nach der Wärmeleitfähigkeit des Heizungsrohres, wie sie in Anhang 5 des § 12 der Energieeinsparverordnung (EnEv) niedergelegt ist. Heizungsrohre werden auf Putz, unter Putz oder unter Estrich in einer Wärmedämmschicht verlegt, im Fall der Fußbodenheizung auch im Estrich selbst. Bei der Altbausanierung werden Heizungsrohre auch unter speziellen Fußleisten eingebaut oder sie befinden sich bereits in vorinstallierten Heizleisten. Hatten die Kunststoffrohre der ersten Generation noch den großen Nachteil, dass sie Sauerstoff durchließen, wodurch das Rohrsystem bei Fußbodenheizungen verschlammte, so ist dieser Nachteil durch den Einsatz besseren Kunsstoffmaterials längst behoben. Im Kampf um Marktanteile werben die Hersteller von Kupferrohren damit, dass ihre Rohrleitungen weniger anfällig gegen Salmonellenbefall seien. Gesundheitsfördernde Aspekte, die einem Armreifen aus Kupfer nachgesagt werden, kann die Kupferrohrindustrie jedoch ernsthaft nicht in Anspruch nehmen.

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Kärcher
 26.05.2012
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