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Heißluftverfahren

Verfahren zur Bekämpfung von holzzerstörenden Insekten. Das Heißluftverfahren beruht auf der Erkenntnis, dass Eier, Larven, Puppen oder Käfer bei einer Temperatur oberhalb von 48°C absterben. Bei dieser Temperatur gerinnt das Körpereiweiß. Laut DIN 68800 beträgt die Abtötungstemperatur 55°C bei einer Abtötungszeit von einer Stunde. Befallene Bauteile müssen daher mit Heißluft solange behandelt werden, bis im ganzen Querschnitt die geforderte Temperatur über eine Stunde anhält. Die Einblastemperatur sollte aus Gründen der Feuersicherheit 120 Grad nicht überschreiten. Zudem müssen die Austrittsöffnungen der Heißluftzuleitungsrohre mindestens einen Meter von leicht entflammbaren Stoffen der Baustoffklasse B3 (Papier, Pappe und ähnliches) entfernt bleiben. Hitzeempfindliche Bauteile wie Unterspannbahnen, Teerdächer, Antennen oder Kabeldosen müssen einer niedrigerer Temperatur bei längerer Heizzeit ausgesetzt werden. Durch das Heißluftverfahren können Anstriche Blasen werfen, insbesondere in der Nähe der Ausblasöffnungen. Zudem tritt durch die Austrocknung eine geringe Rißbildung oder Rißerweiterung bei Holz ein. Dies ist bei Bauholz unter dem Dach jedoch unbedenklich, zumal es möglich ist, der heißen Luft Wasser beizufügen und somit die Rißgefahr zu mindern.