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Glas

Die Geschichte des Glases geht weit in die Vorzeit zurück. Schon 1.500 Jahre vor unserer Zeit hatte Glas eine beachtliche Bedeutung. Zur Glasherstellung gibt es mehrere Verfahren. Fensterglas ist heute zum überwiegenden aus Floatglas. Floatglas wird aus Quarzsand, Sulfat, Soda, Dolomit und Feldspat hergestellt. Diese Zutaten werden in der richtigen wird bei etwa 1.500 °C zum Schmelzen gebracht. Die auf 1.000 °C abgekühlte Glasschmelze "schwimmt" auf einem beheizten Zinnbad. So erhält sie eine ebene Oberfläche, bevor sie zum Abkühlen zum Band erstarrt. Durch Walzen wird das Glasband auf die gewünschte Dicke gezogen, weiter abgekühlt und in Tafeln zerteilt. Das so hergestellte Spiegelglas gehört zu den Flachglasarten. Nach Art der Verwendung unterscheidet man Wärmeschutzglas, Schallschutzglas, Brandschutzglas oder Isolierglas. Durch Beimengungen von Glasbildnern (vorwiegend Oxide) kann Glas in seinen Eigenschaften verändert werden. So wird durch Boroxid und Aluminiumoxid die Widerstandsfähigkeit gegen chemisch wirksame Stoffe und große Hitze erhöht (Stichwort Jenaer Glas). Bei Beimengung von Schwermetalloxiden erhält man gefärbte Gläser, wie Flaschenglas (durch Eisenoxid), Kobaltglas (durch Kobaltoxid), Rubinglas (feinstes verteiltes Gold) und Kristallglas (durch Bleioxid), das die Lichtbrechung erhöht. Die drei großen Gruppen, auf die rund 95 Prozent des erschmolzenes Glases entfallen, sind Kalknatronglas, Bleiglas und Borosilicatglas.