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Das Gieß- und Einwalzverfahren ist ein Verfahren der Bauwerksabdichtung. Hierbei werden Bitumenbahnen in eine ausgegossene Klebemasse eingewalzt. Hierzu darf nur gefüllte Klebemasse verwendet werden. Durchgeführt wird es im Prinzip wie das Gießverfahren. Es ist jedoch darauf zu achten, dass die aufzuklebenden Bitumenbahnen straff auf einen Kern aufgewickelt sind und beim Ausrollen fest in die Klebemasse eingewalzt werden. Auf senkrechten oder stark geneigten Flächen sollen nur Bitumenbahnen mit einer Breite von 70 cm verwendet werden, es sei denn, dass ein maschinelles Verarbeitungsverfahren eine größere Breite zulässt.
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