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Die Geodäsie ist die Wissenschaft von der Ausmessung und Abbildung der Erdoberfläche. Geodäten vermessen mit Hilfe von Theodoliten, Tachymetern, Niviliergeräten, Gravimetern und anderen Instrumenten und Geräten die Oberfläche der Erde. Auch die Satellitentechnik ist mittlerweile aus der Geodäsie nicht mehr wegzudenken, lassen sich mit Hilfe von Satelliten doch globale und interkontinentale Messungen vornehmen. So ist nun die Erstellung von viel genaueren Landkarten möglich. Und man muss nicht überall direkt vor Ort sein, um z.B. die Umrisse und Ausmaße einer einsamen Insel in der Südsee zu bestimmen. In der wissenschaftlichen Arbeit ist die Geodäsie vor allem den Ingenieurwissenschaften zugeordnet. An Technischen Hochschulen gehören die Geodäten meist der Fakultät für Bauingenieurwesen an. In der täglichen Arbeit beschäftigen sich Geodäten häufig mit dem Vermessen von Grundstücken, wobei sie dort von Vermessungstechnikern und Messgehilfen unterstützt werden.
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