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Gebundenes Wasser spielt eine Rolle beim Feuchtigkeitsgehalt von Holz. Es bezeichnet das Wasser, das an die Zellwände durch irgendwelche Kräfte gebunden ist. Es steht damit im Gegensatz zu freiem Wasser, das in den Zellhohlräumen wie in einem Wasserglas gehalten wird. Freies Wasser lässt sich bei frischem Holz wie bei einem Schwamm auspressen. Das gebundene Wasser verbleibt dabei jedoch im Holz. Gebundene Wasser wird aus dem Holz entfernt, indem man es in einer relativ trockenen Umgebung lagert. Das Holz schwindet dabei. Welche Menge des gebundenen Wassers abgegeben wird (und wie groß dementsprechend die Schwindung ist), hängt unmittelbar von der relativen Luftfeuchte der Umgebungsluft ab. Bleibt die relative Luftfeuchte über einen längeren Zeitraum konstant, stellt sich eine Gleichgewichtsfeuchte ein.
Gebundenes Wasser spielt auch bei anderen Baumaterialien wie zum Beispiel Beton oder Estrich eine Rolle. Hier wird zwischen chemisch und physikalisch gebundenem Wasser unterschieden.
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