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Bis zum Ende des 13. Jahrhunderts herrschten an der Putzfassade Fugenverstrichputze (Verbandelung, rasa pietra) vor. Dabei blieben die Steinköpfe überwiegend frei. Kellenstriche betonten den Fugenverlauf, das Fugennetz wurde teils farbig abgesetzt. Rasa pietra bedeutet im übrigen "verstrichener Stein": Der nach dem Aufsetzen des Steins aus der Fuge hervorquellende Mörtel wurde verstrichen, wobei unter Umständen große Teile des Bruchsteins abgedeckt wurden. Um ein Fugenbild zu erhalten, wurde mit der Kelle ein künstlicher Fugenstrich in den feuchten Mörtel geritzt.
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