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Das Float- oder auch Ziehverfahren ist ein Verfahren zur Herstellung von Floatglas. Dabei wird die heiße Glasschmelze (Temperatur 1560 °C) auf die ebene Fläche von geschmolzenem Zinn gegossen und erhält dabei eine so gute Oberfläche, dass nachträgliches Schleifen und Polieren nicht mehr erforderlich sind. Dicke und Breite des über die Zinnoberfläche fließenden Glasbandes hängen von der einlaufenden Glasmenge, der Viskosität der Glasschmelze und der Bandgeschwindigkeit ab. Hinter dem Zinnbad befindet sich ein Kühlofen, in dem das Glas gleichmäßig und langsam abgekühlt wird, damit im Glas keine inneren Spannungen auftreten.
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