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Flammstrahlen

Als Flammstrahlen bezeichnet man die thermische Behandlung einer Betonoberfläche durch kurzzeitige Einwirkung einer bis zu 3200 °C heißen Flamme. Das Brenngas kann z.B. Acetylengas sein. Die oberste Zementhaut des erhärteten Betons wird weggeschmolzen, und die oberen Kappen der Zuschläge werden abgesprengt. Durch eine oder mehrere Brennerübergänge kann der Beton in dünnen Schichten flächig gelöst (geschält) werden, bis die freigelegte Oberfläche eine bestimmte strukturelle Beschaffenheit (z.B. Eignung zur dauerhaften Aufnahme einer Beschichtung) oder ein bestimmtes Aussehen hat. Die äußere Betonrandzone ist im Anschluß an die thermische Behandlung stets in einem zweiten, mechanischen Verfahrensschritt von gelockerten Gefügepartikeln und erstarrtem Schmelzgut zu reinigen. Dies geschieht i.d.R. mit Klopfmaschinen oder rotierenden Stahldrahtbürsten, in besonderen Fällen auch durch mechanisches Strahlen.

Flammstrahlen ist aber auch die Bezeichnung für eine thermische Oberflächenvorbereitung von Stahl, für den eine Beschichtung vorgesehen ist. Dabei werden Flammstahlbrenner unter Einsatz einer Acetylen-Sauerstoff-Flamme mit Sauerstoffüberschuss einmal oder, nach jeweiligem Nachreinigen und Abkühlen, mehrmals über die Fläche geführt. Das Verfahren ist bei Blechdicken über 5 mm anwendbar und für unbeschichtete Oberflächen geeignet. Zum vollständigen Entfernen alter Beschichtungen ist das Verfahren nur geeignet, soweit daraus nicht Gefahrstoffe freigesetzt werden.