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Feuchtigkeit ist überall - angefangen von der Luft bis hin zu Bauteilen wie Holzbalken, Parkett, Putz, Mauerwerk oder Wärmedämmung. Bei manchen Bauteilen ist Feuchtigkeit durchaus wünschenswert und keinesfalls schädlich. Holz darf beispielsweise nicht unter einen gewissen Prozentsatz austrocknen, sonst wird es spröde und bekommt Risse. Weiterhin muss Holz mit einer bestimmten Feuchte eingebaut werden, die von der Raumfeuchte abhängig ist. Andernfalls ist infolge von Schwind- oder Quellvorgängen mit Fugen, Rissen oder Aufwölbungen ("Aufschlüsselungen") zu rechnen. Wird die Wärmedämmung dagegen feucht, steigt die Wärmeleitfähigkeit an. In diesem Fall kann nicht mehr von Wärmedämmung gesprochen werden, da nichts mehr dämmt. In diesem Fall ist es auch nur wichtig, wo und nicht wieviel Feuchtigkeit sich in der Dämmung befindet. Frisch verlegter Estrich braucht etwa drei Wochen, ehe der Fußboden darauf verlegt werden darf, sonst drohen Wasserschäden. Aus diesen und anderen Gründen ist es manchmal erforderlich, dass die Feuchtigkeit von Bauteilen bekannt ist. Dafür gibt es einige Messgeräte und Methoden, die mehr oder weniger genaue Resultate liefern. Zu nennen sind hier Kapazitive Feuchtemessung, Calciumcarbid-Methode, Widerstandsfeuchtemessung, Gravimetrische Feuchtemessung, Radiometrisches Neutronenmessverfahren, Mikrowellen-Feuchtemessung und Thermografie.
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