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Bei einer Fernheizung wird die Wärme nicht innerhalb des Gebäudes durch Öl, Gas, Pellets oder ähnlichem erzeugt, sondern kommt von außerhalb. Produziert wird Fernwärme in Großfeuerungsanlagen, dabei ist die Abwärme aus der Stromerzeugung. Per Ringleitung mit Abzweig zum Verbraucher kommt die Wärme als heißes Wasser in die Wohnung. Was Fernwärme kostet, lässt sich nicht pauschal sagen, da die Preise doch von Region zu Region sehr unterschiedlich sind. Um die Fernwärme nutzen zu können, ist ein Hausanschluss als Übergabestation notwendig. Dort wird die Wärme durch einen Wärmetauscher an das Wärmeverteilnetz abgegeben. Das kann z.B. zunächst ein Warmwasserspeicher sein. Ja nach Konstruktion ist auch die direkte Nutzung als Heißwasser möglich. Fernheizung kann bei günstiger Lage des Hauses im Einzugsgebiet eines Fernwärmeerzeugers eine günstige Alternative zu anderen Hausheizungssystemen bieten. Da die Leitungsverluste groß sind, lohnt sich eine Fernheizung nur, wenn die Fernwärme in unmittelbarer Nähe des Gebäudes erzeugt wird. Wirtschaftlich arbeitet eine Fernheizung erst, wenn möglichst viele (mindestens 600-700) Wohneinheiten an das Netz angeschlossen sind. Zudem muss eine entsprechend hohe Bebauungsdichte vorhanden sein. In ländlichen Gebieten ist eine Fernheizung da eher ungeeignet.
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