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Elektronische Entfernungsmesser sollen das Aufmaß auf der Baustelle erleichtern. Man unterscheidet zwei Techniken: Ultraschall- und Lasertechnik. Das Ultraschallsignal breitet sich mit einer Geschwindigkeit von 344 Meter pro Sekunde kegelförmig aus und wird beispielsweise von einer Wand reflektiert. Aus der Zeitdifferenz zwischen Senden und dem Empfangen des reflektierten Signals errechnet das Messgerät die Entfernung. Möbel, Wandvorsprünge und sogar Türzargen können bei der Ultraschalltechnik jedoch schnell zu Fehlergebnissen führen. Die besten Ergebnisse lassen sich daher in leeren Räumen erzielen. Im Freien wird das Ergebnis durch starken Wind und Temperaturunterschiede in der Luft beeinflußt. Ultraschall-Entfernungsmesser sind daher für das Messen im Freien weniger geeignet. Hierfür sollte man Laser-Entfernungsmesser verwenden. Hier sendet der gebündelte Laserstrahl einen roten Messpunkt auf die Zielwand. Im Empfänger wird das reflektierte Lichtsignal ausgewertet und aus der Phasenverschiebung die Entfernung ermittelt. Der rote Laserpunkt ist in Innenräumen und an trüben Tagen bis etwa 20 Meter Entfernung gut zu erkennen. Wer größere Strecken messen will, kann auf Reflexionstafeln, Lasersichtschieben oder Brillen, Peilsucher oder Fernrohrsucher zurückgreifen.
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