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Elektroosmose

Bei den elektrophysikalischen Verfahren zur Mauerentfeuchtung ist in erster Linie die Elektroosmose zu nennen, wobei auch noch andere Verfahren wie zum Beispiel mit Funkwellen angeboten werden. Diese Verfahren sind aber eher kritisch zu sehen, da sie von ihrer Umgebung sehr stark beeinflusst werden können. Bei der Elektroosmose ist Grundlage für die Osmose die Potentialdifferenz zwischen einem Plus- und einem Minuspol. Leitfähige Flüssigkeiten - wie Wasser - bewegen sich immer vom Plus- zum Minuspol. Bei der Entfeuchtung von Mauerwerk wird sich das zu Nutzen gemacht. Feuchtes und salzbelastetes Mauerwerk wird mit entsprechenden Elektroden bestückt und es wird versucht, das Wasser zur Kathode, die im Bereich des Grundmauerwerkes verlegt ist, zu lenken. Mit dieser umweltfreundlichen Methode soll nicht nur die aufsteigende, kriechende Nässe beseitigt, sondern langfristig das gesamte Gebäude trockengehalten werden. Die komplette Entfeuchtung kann je nach Bausubstanz und Feuchtegehalt allerdings zwei und mehr Jahre dauern. Zudem muss sichergestellt werden, dass durch drückende Feuchte und Oberflächenwasser das Mauerwerk nicht aufs Neue durchfeuchtet wird. Es sind daher häufig noch zusätzliche Maßnahmen notwendig.