|
|
|
Die Eibe - auch Taxus genannt - ist vielen Gartenbesitzern als immergrüner Heckenstrauch bekannt. Zwischen den tannenartigen Zweigen wachsen im Sommer rote Beeren, die teilweise giftig sind. Die Samenschale ist essbar und wird mitunter zu Marmelade verarbeitet. Der Samenkern ist hingegen wie alle Pflanzenteile wie Holz, Borke und Nadeln giftig. Bei der Verarbeitung von Eibenholz ist eine besonders gute Absaugung bzw. ein Atemschutz notwendig, da die Verarbeitungsstäube ebenfalls hoch toxisch sind. Eine ungeschützte Bearbeitung von Eibenholz kann sogar lebensgefährlich werden. Die Eibe als Heckenstrauch wächst sehr langsam zu einem Baum mit einem mächtigen, knorrigen Stamm heran und erreicht nur eine begrenzte Höhe. Eiben können wie die Eichen Jahrhunderte alt werden. Die Eibe ist ein seltener Baum, das Holz ist rissfest und elastisch, aber auch teuer. Eibenholz wird gerne für Drechslerarbeiten verwendet. Es lässt sich unter Dampfeinwirkung gut biegen und wird deshalb gelegentlich in die Stuhlproduktion einbezogen. Auch für Bögen wird Eibenholz gerne verwendet. Auch liefert es Messerfurniere für Vertäfelungen, die jedoch mehr zu den Raritäten gehören.
|
 |
| © Copyright by pw-Internet Solutions GmbH |
 |
|
|
|