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In der Baustatik wird der Teil eines Bauteils als Druckzone bezeichnet, in dem Druckkräfte wirken. Biegt sich ein Bauteil unter der Eigenlast oder einer fremden Last, wird es auf der einen Seite gestaucht (hier ist die Druckzone) und auf der anderen Seite gezogen (hier ist die Zugzone). Irgendwo im Bauteil findet der Wechsel zwischen Stauchen und Ziehen statt. An dieser Stelle geht die Druckzone in die Zugzone über. Im Stahlbetonbau ist es wichtig zu wissen, wo die Druck- und wo die Zugzone sich befindet, da entsprechend die Bewehrungseisen verteilt werden müssen. Da Beton Druckkräfte sehr gut, Zugkräfte hingegen sehr schlecht aufnehmen kann, muss die Zugzone mit Eisen verstärkt werden, die Zugkräfte sehr gut aufnehmen können.
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