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Bei einem Doppelschleifbock handelt es sich um ein Elektrogerät mit zwei Schleifscheiben. Eine der Scheiben ist in der Regel aus Sandstein und die andere aus Karborund. Die chemische Bezeichnung für Karborund ist Siliciumcarbid und ist eine Verbindung aus Kieselsäure und Kohlenstoff. Karborund ist fast ebenso hart wie Diamant. Der Doppelschleifbock eignet sich zum Schleifen von Werkzeug wie Hobeleisen, Stechbeitel oder Scheren. Beim Schleifen wird das Werkzeug so am Schleifstein hin und her geführt, dass die gesamte Breite der Scheibe genutzt wird. So lässt sich eine ungleichmäßige Abnutzung verhindern. Durch die Reibung beim Schleifen erhitzt sich die Schneide des Werkzeugs sehr schnell, so dass die Gefahr des Ausglühens besteht. Dadurch verliert das Metall an Härte und das Werkzeug wird sofort wieder stumpf. Damit das nicht geschieht, wird das Werkzeug bereits nach kurzem Kontakt mit der Schleifscheibe in Wasser getaucht. Bereits drei Sekunden können zu viel sein. Ist die Schneide beim Schleifen blau oder gelb angelaufen, ist es bereits zu späte. Dieses Teil des Werkzeugs muss dann vorsichtig abgeschliffen werden, ohne dass der Stahl wieder anläuft.
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