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Zur besseren Verarbeitung wird, im Gegensatz zur Reinsilikatfarbe, bei Dispersionssilikatfarbe neben Wasserglas noch Kunstharzdispersion als Bindemittel eingesetzt. Wie die Reinsilikatfarbe wird die Dispersionssilikatfarbe mit Fixativ verdünnt und ebenso verarbeitet. Anstriche mit Dispersionssilikatfarbe bilden keine Filme, sondern verbinden sich mit dem Untergrund. Sie sind gegen sauren Regen und Industrieabgase weniger empfindlich als Kalkfarben oder Zementfarben. Neben der Fassade wird Dispersionssilikatfarbe vor allem für Innenputze verwendet. Wer die Farbe nach baubiologischen Gesichtspunkten auswählt, sollte eine Reinsilikatfarbe wählen. In Dispersionssilikatfarben können Lösemittel oder Konservierer im erhöhten Maß enthalten sein. Auf gipshaltigen Bauteilen wie Gipskartonplatten oder Gipsputz hält die Farbe ebenfalls nicht. Verwendet werden kann die Farbe bei Kalkputzen, Leichtbeton, Ziegel, Kalksandstein, Naturstein und Rauhfasertapete.
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