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Um die Dehnung bzw. Stauchung eines Bauteils zu messen, wird ein Dehnungsmessstreifen auf das Bauteil geklebt. Der Messstreifen ist ein mäanderförmiger Widerstand, der auf einer Kunststofffolie aufgebracht ist. Die Dehnung bzw. Stauchung des Bauteils ist nun gleich der Dehnung bzw. Stauchung des Dehnungsmessstreifens. Dehnungsmessstreifen ermöglichen die experimentelle Bestimmung von mechanischen Spannungen und damit die Beanspruchung des Werkstoffs. Dies ist sowohl in den Fällen wichtig, in denen diese Beanspruchungen rechnerisch nicht hinreichend genau bestimmt werden können als auch zur Kontrolle von berechneten Beanspruchungen, da bei jeder Berechnung Annahmen gemacht werden müssen und Randbedingungen angesetzt werden. Stimmen diese nicht mit der Realität überein, so ergibt sich trotz genauer Berechnung ein falsches Ergebnis.
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