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DIN-Normen sind in Deutschland speziell im Bauwesen allgegenwärtig. Sie bieten dem Bauherren wie der Baustoffindustrie und den Architekten und Bauingenieuren verlässliche Standards hinsichtlich Güte und Verarbeitung von Bauprodukten und machen rationelles Bauen überhaupt erst möglich. Die DIN-Normen bieten eine definierte Grundlage für die Bewertung einer Leistung und können so dabei helfen, eine handwerkliche Arbeit zu beurteilen. Oftmals besteht zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer Uneinigkeit darüber, ob eine Leistung mangelhaft ist oder nicht. Auch hier helfen die DIN-Normen, die das Deutsche Institut für Normung (DIN) für jedes Gewerk herausgegeben hat. Diese DIN-Normen beschreiben genau, wie der Unternehmer seine Leistung auszuführen hat. Gibt es also Uneinigkeit über die Ausführung von Arbeiten, ist ein erster Schritt zur Klärung der Blick in die entsprechende DIN-Norm beziehungsweise in eine aktuelle Kommentierung. DIN-Normen sollen "allgemein anerkannte Regeln der Technik" sein, auf die in Rechtsvorschriften oder in privatrechtlichen Verträgen Bezug genommen werden kann. Sie sind nicht rechtsverbindlich, sondern entsprechen Empfehlungen. Im öffentlichen Bereich, im sozialen Wohnungsbau oder bei staatlich geförderten Baumaßnahmen ist die Einhaltung verschiedenster DIN-Normen jedoch oft zwingend.
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