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Chemischer Holzschutz

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Nur dann, wenn die Möglichkeiten des Konstruktiven Holzschutzes und Physikalischen Holzschutzes erschöpft sind, sollte zum chemischen Holzschutz gegriffen werden. Dabei geht es darum, die bioziden Wirkstoffe möglichst tief in das Holz hineinzubringen, damit ein nachhaltiger Schutz erreicht wird. Nur bei industriellen Verfahren wie der Kesseldruckimprägnierung kann der chemische Wirkstoff gleichmäßig in der gesamten Holzmasse verteilt werden. Werden chemische Mittel dagegen mit dem Pinsel aufgetragen, beträgt die Tiefenwirkung allenfalls ein paar Millimeter. Relativ gut dringen chemische Holzschutzmittel ein, wenn sie in einer Grundierung auf das rohe Holz aufgetragen werden.

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Kärcher
 09.02.2012
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