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Die Brettstapelbauweise ist eine massive Holzbauweise. Die Idee stammt aus Skandinavien, wo sie bereits um die Jahrhundertwende (1900) eingesetzt wurde. Brettstapelelemente haben folgende Anwendungen: tragende und nichtragende Innen-, Außen- und Gebäude- trennwände, sichtbare und nichtsichtbare Decken, Holzbetonverbunddecken mit Überbeton und für flache oder steile Dächer. Zur Herstellung werden getrocknete (u < 15 %), gehobelte Fichten-Massivholzbretter mit Breiten von 80 bis 200 mm verwendet. Die Bretter werden auf einer Fertigungsanlage aufgestapelt und jedes Brett mit dem darunter liegenden Brett mittels Holzdübel oder Nägel verbunden. Brettstapeldecken haben bei gleicher Dicke eine höhere Tragfähigkeit als Betondecken, da hier der ganze Querschnitt trägt.
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